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Jahresbericht 2016 der Damenvereinigung 1960 / 2010

Das Jahr 2016 begann mit der obligatorischen Winterwanderung. Bei strahlendem Sonnenschein und  verschneiter Winterlandschaft, machte sich die Gruppe auf den Weg zum „Atzbacher Mühlchen“.

Auch der Februar hat Obligatorisches zu bieten: der Fasching! Einige Damen begannen diesen schon in der Kongresshalle beim Weiberfasching als Mitglieder der legendären Band ABBA verkleidet. Die Mehrzahl der Faschingswütigen schaute sich den Gießener Faschingsumzug am Faschingssonntag, in Begleitung des wohlwollenden Wettergottes, an.

Die nächste Veranstaltung führte uns nach Marburg. Nachdem wir mit dem Zug dort eingetroffen waren, empfing uns ein äußerst kompetenter Stadtführer, welcher uns mit allerlei Geschichten und historischem Input von der Elisabethkirche  zum Schloss führte. Kleine Anekdoten und überlieferte Sprichwörter sorgten für Kurzweiligkeit und dem langen Weg zum Schloß. Viele kennen den Spruch:“ weg vom Fenster“ und die Gruppe kennt nun seine Herkunft und Bedeutung.

Bei der nächsten Aktion war Sportlichkeit gefragt. Eine Radtour führte uns bei strahlendem Sonnenschein zur Schmelzmühle bei Salzböden.  Dort ließen wir uns Kulinarisch verwöhnen, um gestärkt den Rückweg antreten zu können.

Eine Tagefahrt mit dem Bus führte uns zunächst in eine Welt, in der alles auf dem Kopf stand. Wir besuchten das tolle Haus in Affoldern. Hier stand aber wirklich alles auf dem Kopf. Das Dach war unten, der Fußboden oben. Da konnte einem schon ganz schwindelig werden. Anschließend ging es dann zum Edersee. Nach einem kleinen Spaziergang über die Staumauer und zurück, machten wir es uns auf einem Schiff zur Rundfahrt gemütlich. Ausklingen ließen wir den Tag bei der Waffelkönigin, natürlich nicht ohne eine der legendären Waffeln zu verspeisen.

Unser Sommerfest im Vereinsheim der Vogelfreunde in Gießen Wieseck stand dann ganz im Zeichen der Fußball-EM. Es war entsprechend geschmückt und auch ein Fernseher stand für die Übertragung des Deutschland-Spiels bereit. Zunächst jedoch wurde am Nachmittag gemütlich beieinander gesessen und geschwätzt, bevor es der „Sau“ an den sprichwörtlichen Kragen ging. In diesem Jahr haben wir uns mal etwas ganz anderes ausgesucht und uns ein wunderbares Spanferkel von der Metzgerei Engel liefern lassen.

Der Sommer war nun voll im Gang und wir huldigten der Königin unter den Blumen. Mit dem Zug ging es zunächst nach Bad Nauheim und von dort nach Steinfurth, zum Rosenfest. Zunächst stärkten wir uns im Festzelt,  bei anschließend Genuss des Rosenmarktes mit krönendem Abschluss;  Prunkwagen geschmückt mit Rosen und Blumen sowie eine Vielzahl von Fußgruppen schlängelten sich beim Rosenkorso durch die schönen Gassen.

Natürlich beteiligten wir uns auch in diesem Jahr wieder am Walking und Wandertag der von den Gesamtfünfzigern organisiert war. Frohen Mutes und voller Energie ging es vom ehemaligen Gelände der Gießener Brauerei durch den Hangelstein und zurück. Dort angekommen konnten wir uns wieder ganz hervorragend stärken und erfrischen, denn es gab wieder ein nettes Programm mit Musik.

Ein fester Bestandteil unseres Programmes ist natürlich auch das Wäldchesfest. Einige Damen erklommen den Hausberg wieder zu Fuß, andere kamen mit dem Auto oder dem Bus. Jede, wie es am Besten passte. Auch in diesem Jahr wurden wir wieder hervorragend bewirtet. Die neuen Jahrgänge gaben einfach alles.

Weiter ging es mit einer Fahrt nach Büdingen. Hier tauchten wir zunächst in die 50’er Jahre ein. Eine resolute Dame mit seltsamer Kopfbedeckung führte uns durch das kleine Städtchen. Sie hatte sich um ihren Gast aus Lauscher zu kümmern. Diese wollte die  Städtepartnerschaft ankurbeln. Außerdem trafen wir in einem kleinen Park auf Elvis in toller Uniform. Die Stadtführung mit Improvisationstheater endete schließlich im 50’er-Jahre Museum. Der Eindrücke voll, aber des Magens leer, führte die Veranstaltung in eine Pizzeria, bevor der Heimweg im Zug den Ausklang fand.

Zum alljährlichen Weihnachtsessen trafen wir uns am letzten Wochenende im November in unserem Stammlokal " Lahngenuss ". Bei besinnlicher Stimmung wurden die mitgebrachten Wichtelgeschenke geöffnet und  sorgten für Heiterkeit und Überraschungen.

Die Fahrt zum Weihnachtsmarkt durfte auch in diesem Jahr nicht fehlen. Das Ziel der Zugfahrt die historische Fachwerkstadt Herborn. Ein kleiner, feiner, festlich beleuchteter Weihnachtsmarkt ließ schnell die Stimmung auf Glühwein, Bratwurst und gebrannte Mandel aufkommen. Gut gelaunt in Gießen zurück, führte uns der Heimweg noch auf den Gießener Weihnachtsmarkt zum kleinen Abschieds - Glühwein.

Ein schönes, gemeinsames verbrachtes Jahr findet nun wieder ein Ende.

Silke Colberg, Inge Köhler